Die Mail-Reihe nach dem Freebie.
Das Geschenk ist raus, die Adresse ist da. Was jetzt kommt, entscheidet, ob daraus jemals ein Kunde wird, oder eine Adresse, die dich nach der dritten Mail vergisst.
Warum fünf Mails und nicht eine
Wer sich ein Freebie holt, kennt dich fünf Minuten. Eine einzelne Mail mit Angebot ist wie ein Heiratsantrag beim ersten Kaffee. Fünf Mails über zwei Wochen geben der Person Zeit, dich einzuordnen, und dir die Gelegenheit, etwas zu zeigen, statt nur zu behaupten.
Der Aufbau, der sich bewährt hat
| Was drinsteht | |
|---|---|
| 1 · Willkommen sofort | Das Geschenk noch einmal als Link, ein Satz, wer du bist, ein Satz, was in den nächsten Tagen kommt. Kein Verkauf. Kurz. |
| 2 · Impuls Tag 2 | Ein Gedanke, der dem Leser sofort etwas bringt: eine Sache aus dem Freebie weitergedacht, ein Fehler, den fast alle machen. Nutzen ohne Gegenleistung. |
| 3 · Einblick Tag 4 | Wie du arbeitest, an einem echten Beispiel. Nicht „meine Methode“, sondern „so lief es bei einer Kundin“. Hier entsteht das Bild, wie es wäre, mit dir zu arbeiten. |
| 4 · Vertrauen Tag 7 | Deine Geschichte: kurz, ehrlich, mit dem Moment, an dem du selbst das Problem hattest. Das ist der Grund, warum man dir glaubt. |
| 5 · Angebot Tag 10 | Erst jetzt: Was du anbietest, für wen, was der nächste Schritt ist. Ein Link zum Erstgespräch, kein Countdown, keine erfundene Knappheit. |
Die drei Fehler, die fast jede Reihe kaputtmachen
- Verkaufen ab Mail 1. Wer in der Willkommensmail schon das Programm anpreist, bekommt Abmeldungen statt Kunden. Die ersten vier Mails geben. Die fünfte fragt.
- Zehn Mails in zehn Tagen. Das ist kein Aufbau, das ist Belagerung. Fünf Mails, dazwischen Luft. Wer mehr zu sagen hat, sagt es in einer zweiten Reihe für die, die geblieben sind.
- Alle Mails klingen gleich. Willkommen und Angebot dürfen nicht denselben Ton haben. Die zweite ist kurz und praktisch, die vierte persönlich, die fünfte klar. Eine Reihe, die ein Gehirn in deinem Ton schreibt, ist besser als fünfmal derselbe Absatz.
Was rechtlich in jede Mail gehört
Eine Bestätigung vor der ersten Mail (Double-Opt-In): wer den Link in der Bestätigungsmail nicht klickt, bekommt nichts. In jeder Mail ein Abmeldelink, der ohne Anmeldung funktioniert. Impressum in der Fußzeile. Und die Werbung getrennt von der Auslieferung: Das Freebie bekommt jeder, der bestätigt; die Reihe nur, wer der Werbung zugestimmt hat.
Die zweite Reihe: rückwärts vor dem Termin
Wer ein Webinar oder einen Launch hat, braucht die andere Uhr: Mails, die vor einem Termin laufen: sieben Tage, drei Tage, am Tag, vier Stunden, fünfzehn Minuten vorher. Wer sich spät anmeldet, bekommt nur, was noch kommt. Im System sind beide Uhren eingebaut; die Reihe läuft nachts auf einem Server, nicht auf deinem Laptop.
Häufige Fragen
Wie lang soll eine Mail in der Reihe sein?
Kürzer, als du denkst. Willkommen: fünf Sätze. Impuls: acht bis zwölf. Einblick und Vertrauen dürfen länger sein, weil sie eine Geschichte erzählen, aber eine, nicht drei. Wer scrollen muss, liest auf dem Handy nicht zu Ende.
Was, wenn jemand schon während der Reihe kauft?
Dann soll er nicht am Tag 10 das Angebot bekommen, das er längst hat. Nimm die Adresse aus der Reihe, sobald jemand kauft: im System über den Abmeldelink oder die Empfängerliste, anderswo von Hand. Und mach dir das zur festen Regel, sonst vergisst man es.
Muss ich die fünf Mails selbst schreiben?
Den Inhalt kennst nur du: deine Beispiele, deine Geschichte. Den Aufbau und einen ersten Entwurf in deinem Ton kann das System schreiben, wenn es dein Gehirn kennt (Ton, Zielgruppe, Positionierung). Du liest, änderst, schaltest ein. Gesendet wird erst dann.
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- Für Onlinekurs-AnbieterDie Reihe vor dem Launch.
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