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Für Online-Selbständige

Eine Werkstatt, die aus deinen Zahlen lernt.

Jedes Stück, ob Reel, Post oder Karussell, entsteht aus dem, was deine Leute wirklich fragen. Das System schreibt in deinem Ton, plant die Woche und schneidet. Es lädt hoch und liest die Kommentare mit. Nach jedem Stück, das draußen war, weiß es ein bisschen genauer, was bei dir läuft. Im Video bist du.

Das kommt dir bekannt vor.

Der Dreh dauert zehn Minuten. Alles davor und danach frisst den Tag. Du weißt nicht, worüber. Du weißt nicht, was du in den ersten drei Sekunden sagst, und du weißt nicht, ob es ein Post oder ein Reel wird. Danach kommen Schnitt, Untertitel und Titelbild. Dann schreibst du den Text für die Beschreibung und beantwortest die Kommentare. Am Ende weißt du nicht, ob es an dir lag oder an der Uhrzeit. Beim nächsten Video fängst du wieder bei null an.

Wer allein ist, hat keine Redaktion, keinen Cutter und keinen Berater. Das ist der Teil, den das System übernimmt. Vor der Kamera bist du.

Ein Gehirn, das lernt. Aus deinen Zahlen, nicht aus einem Kurs.

Das ist der Unterschied zu allem, was du bisher an Vorlagen gesehen hast. Alle Teile der Werkstatt teilen sich ein Gedächtnis. Darin stehen dein Ton, dein Angebot und deine Zielgruppe. Dazu kommt, was bei dir gerade geht und was nicht. Dieses Gedächtnis wird schärfer, ohne dass du etwas tust.

  1. Was nachweislich bei dir läuft

    Sobald drei Stücke draußen sind und Zahlen haben, sieht das System nach, welche Einstiege halten und welche Schlüsse Kommentare bringen. Daraus werden Lehren, jede mit Beleg: „Reels mit einer Frage am Ende halten bei dir 63 Prozent bis zum Schluss, ohne Frage 22.“ Diese Lehren stehen ab dann in jedem neuen Stück mit drin, ohne dass du sie abschreibst. Was du nicht glaubst, hakst du ab. Dann gilt es nicht.

  2. Was nicht lief, bekommt eine zweite Fassung

    Liegt ein Stück deutlich unter deinem Schnitt, liest das System zuerst die Zahlen und dann den Text. Es sagt, woran es lag: am ersten Satz, am fehlenden Schluss oder an drei Gedanken statt einem. Du wählst, woran gedreht wird, und bekommst Fassung 2. Ob es etwas gebracht hat, siehst du danach an der Kette. Fassung 1 und Fassung 2 stehen nebeneinander, jede mit ihren Zahlen.

  3. Dein Ton, einmal festgehalten, überall gleich

    Du hältst fest, welche Sätze du benutzt, welche Wörter du meidest und welche Beispiele dich ausmachen. Das trägst du einmal ein, oder du lässt dich zwanzig Fragen lang interviewen. Ab dann schreibt jede Mail, jedes Skript und jeder Post so. Änderst du an einem Text von Hand etwas, schlägt das System vor, daraus eine Regel zu machen. Du entscheidest, ob sie gilt.

  4. Was du einmal abgelehnt hast, kommt nicht wieder

    Einen Themenvorschlag, der nicht zu dir passt, sortierst du mit Grund aus. Das System merkt sich nicht nur das Thema, sondern die Machart. Zu verkäuferisch sperrt alle Vorschläge, die so gebaut sind.

Die Karte Was das System aus Ihren Zahlen gelernt hat: vier Lehren mit Gewicht und Beleg aus den eigenen Reels, darunter drei Dinge, die nachweislich nicht laufen, mit Haken zum Abwählen
Gelernt aus fünf Stücken. Jede Lehre trägt ihren Beleg aus den eigenen Zahlen: welches Reel, wie viele Aufrufe, wie viel Prozent bis zum Ende. Darunter steht, was nachweislich nicht lief. Ein Haken nimmt eine Lehre aus dem Gedächtnis, ohne sie zu löschen. Namen und Zahlen sind erfunden.

Vier Werkbänke, ein Trichter

Nicht alles ist ein Video. Ein Karussell wird gespeichert, ein Post gelesen, ein Reel angeschaut. Eine Story wird gewischt. Jedes Stück hat seine eigene Werkbank mit eigener Anweisung. Jedes Stück bekommt außerdem eine Stufe im Trichter. Oben steht für Leute, die dich noch nicht kennen, Mitte für die, die schon folgen, Unten für die, die kurz vor der Anfrage stehen. Der Plan sagt dir, was diese Woche fehlt: „Noch zwei Stücke, beide für die Mitte.“

  1. Themen, die deine Leute wirklich fragen

    Das System liest, was in deinen Nachrichten, im Chat und in den Kommentaren steht, und schlägt daraus Themen vor. Es liefert nicht „zehn Ideen für Coaches“, sondern zum Beispiel: Vier Leute haben diese Woche gefragt, ob das Programm neben einem Vollzeitjob geht. Das ist ein Video. Vorgeschlagen wird es von selbst, angelegt wird es per Klick. Namen deiner Kunden kommen dabei nie vor.

  2. Geschrieben in deinem Ton, gleich im Stapel

    Ein Reel-Skript besteht aus Einstieg, Kern und Schluss. Der Einstieg hat unter zwölf Wörtern, und eine Regieanweisung steht dabei. Ein Post wird zum Lesen geschrieben, mit der ersten Zeile als Vorschau. Ein Karussell hat sechs bis zehn Tafeln mit je einem Gedanken, und daraus entstehen fertige Bilder im Markenlook. Eine Story kommt in Folgen, mit Umfrage-Sticker. Wer will, lässt zwanzig Skripte auf einmal im Hintergrund schreiben und sieht den Preis vorher. Änderungen sagst du an, statt sie zu tippen: kürzer, mehr Beispiel, weniger Fachwort.

  3. Sechs erste Sätze zur Auswahl

    Für jedes Stück schlägt die Hook-Werkstatt sechs Einstiege vor, jeder nach einem anderen Muster. Einer beginnt mit einer Zahl, einer mit einem Widerspruch, einer mit dem Ergebnis. Du nimmst einen oder keinen.

  4. Vorher wissen, wo Zuschauer aussteigen

    Bevor du drehst, prüft das System das Skript. Es sieht auf die ersten drei Sekunden, zählt die Gedanken und sucht den Leerlauf. Dann sagt es, an welcher Stelle die meisten aussteigen würden, und schreibt die ersten zehn Sekunden neu. Das ist eine Einschätzung, keine Vorhersage. Was wirklich hält, sagen dir hinterher die Zahlen. Aus denen lernt das System.

  5. Ein zweites Leben für gute Stücke

    Hat ein Reel drei Fragen in den Kommentaren, wird daraus ein Karussell, das genau diese Fragen beantwortet. Das Reel ist die Vorlage, die Fragen sind der Auftrag. Das System schlägt vor, was ein zweites Leben lohnt, und nennt den Grund. Du legst fest, wann.

Die Karussell-Werkbank: eine aufgeklappte Idee mit Trichterstufe, den neun Tafeln je Überschrift und Text, Knöpfen für Bilder, Hashtags und Berater
Die Karussell-Werkbank. Neun Tafeln, jede mit einem Gedanken, und darunter entstehen die Bilder im Markenlook. Oben steht die Stufe im Trichter und wofür das Stück da ist. Namen und Zahlen sind erfunden.

Die Woche planen

  1. Ein Kalender wie der Dienstplan

    Fertige Stücke ziehst du auf einen Tag und eine Uhrzeit. Darunter steht, was noch fehlt, damit der Trichter stimmt: Diese Woche 3 von 4, es fehlt eins für die Mitte. Dazu kommen die Anlässe der nächsten 90 Tage, also Feiertage, Branchentage und deine eigenen Termine. Ein Anlass wird per Klick zur Idee.

  2. Hochladen zur geplanten Zeit

    Was fertig ist, geht zur geplanten Minute hinaus. Bei YouTube kommen Titelbild und Untertitel-Datei mit, bei Instagram und Facebook geht es als Reel, sobald du dein Konto verbunden hast. Je Stück wählst du die Kanäle. Was nicht rechtzeitig hochgeladen werden konnte, wird nicht heimlich nachgeschoben, sondern gemeldet.

  3. Erinnerungen, die niemand vergisst

    Eine Stunde nach dem Veröffentlichen erinnert dich das System an die Kommentare. Nach einem Tag und nach einer Woche erinnert es dich an die Zahlen. Es klingelt je Stück genau einmal.

Der Wochenplan: Kalenderwoche 38 mit drei geplanten Stücken an drei Tagen, darunter der Trichter-Stand der Woche mit dem Rat, was noch fehlt, und die Anlässe der nächsten 90 Tage
Die Woche. Drei Stücke liegen auf ihren Tagen, zwei warten unten. Darunter rechnet der Trichter, was diese Woche fehlt. Unter dem Kalender stehen die Anlässe, aus denen per Klick eine Idee wird. Namen und Zahlen sind erfunden.
Die Reel-Werkbank: ein aufgeklapptes Skript mit erstem Satz, Kern und Schluss, darunter sechs erste Sätze nach sechs Mustern zur Wahl und die Einschätzung vor dem Dreh mit fünf Balken und konkreten Änderungsvorschlägen
Bevor du drehst. Das Skript steht in drei Teilen, darunter sechs erste Sätze zur Wahl. Die Einschätzung sagt, wo Zuschauer aussteigen würden, mit konkreten Sätzen zum Ändern. Namen und Zahlen sind erfunden.

Drehen und schneiden

  1. In Reihe drehen

    Du drehst zehn Skripte an einem Nachmittag. Ein Teleprompter läuft im Vollbild mit, das Tempo stellst du ein, die Schrift ist groß. Liest du über eine Kamera, spiegelt er den Text. Tippen hält an.

  2. Der Schnitt

    Du lädst das Rohvideo hoch, das System schneidet. Die Pausen fallen raus, das Bild wird hochkant, der Ton wird angeglichen und auf Wunsch entrauscht. Die Untertitel kommen Wort für Wort, das gesprochene Wort ist hervorgehoben. Fünf Vorlagen stehen zur Wahl, jede siehst du vorher als kurze Schleife. An lauten Stellen springt das Bild näher, und beim passenden Stichwort erscheinen deine eigenen Bildschirmfotos als Einblendung. Vor dem Einbrennen hält es an. Du liest die Untertitel gegen und korrigierst einen Namen, und das System merkt sich das Wort fürs nächste Mal. Ein Titelbild fürs Profil kommt gleich mit.

  3. Aus langem Material kurze Stücke

    Ein Webinar, eine aufgezeichnete Schulung oder ein Podcast: Das System hört das Ganze einmal ab und schlägt acht bis zwölf Ausschnitte vor, die für sich stehen. Du hakst an, was du willst. Der Rest geht wie ein normales Reel durch den Schnitt.

  4. Eine Figur, die für dich erklärt

    Wenn du nicht selbst vor die Kamera willst oder kannst, bekommt dein Betrieb eine Figur mit Namen, Gesicht und Geschichte. Sie spricht deine Skripte. Erzeugt wird sie über dein eigenes Konto beim Anbieter, und jeder Clip trägt die Kennzeichnung als KI-Video eingebrannt. Sie ersetzt dich nicht. Deine Leute folgen dir. Sie erklärt die Methode, wenn du gerade drei Wochen im Urlaub bist.

Die Kanäle: was hereinkommt, was hinausgeht

  1. Ein Posteingang für alle Kommentare

    Kommentare von YouTube, Instagram und Facebook laufen in einen Posteingang. TikTok und LinkedIn trägst du selbst ein. Zu jedem Kommentar gibt es einen Antwortvorschlag in deinem Ton, gesendet wird per Klick, wo die Schnittstelle es erlaubt. Aus einer Frage wird mit einem Klick eine Anfrage in deinem Trichter. Kommentare landen nie von selbst in deiner Kundenakte.

  2. Ziele je Monat, Zahlen je Kanal

    Je Kanal siehst du im Verlauf, wie sich Follower, Reichweite und Profilaufrufe entwickeln. Die Klicks auf den Bio-Link stehen dabei. Für den Monat setzt du Ziele, etwa für Anfragen oder Follower, und siehst den Stand daneben. Auch die Kosten stehen dort. Jeder Skript-Lauf und jede Auswertung ist auf den Cent ausgewiesen.

  3. Nachts nachsehen, was in deiner Nische läuft

    Du nennst Hashtags. Das System sieht nachts nach, welche Beiträge darunter gerade laufen, und erklärt aus den Zahlen, warum. Daraus werden Vorschläge, wie sich der Aufbau auf dein Thema übertragen lässt. Dazu kommt eine Liste der Hashtags, die bei den besten Stücken wirklich standen. Genauso geht es mit Konten, die du bewunderst. Übernommen wird die Struktur, nie der Text.

  4. Anzeigen als A und B

    Wenn du bezahlte Reichweite willst, legst du eine Kampagne mit Ziel, Kanal und Budget an. Die Anzeigen kommen in zwei Fassungen, geschrieben aus deinen besten Stücken. Die Zahlen trägst du aus dem Werbeanzeigenmanager ein. Das System rechnet die Kosten je Klick und je Anfrage und sagt, welche Fassung gewinnt. Zu Meta gehen die Anzeigen als pausierte Entwürfe. Geschaltet wird von dir.

  5. Ein Berater, der deine Zahlen kennt

    Er kennt dein Angebot, deine Zielgruppe und deine Lage, und er liest deine Zahlen. Fragst du ihn, was diese Woche zu tun ist, antwortet er nicht mit einer Regel aus einem Kurs. Er antwortet mit dem, was bei dir 37.000 Aufrufe und zwei offene Plätze bedeuten. Jeden Text kannst du ihm zum Gegenlesen geben, bevor er hinausgeht.

Der Marketing-Berater antwortet auf die Frage, was diese Woche auf Instagram zu tun ist: mit den echten Aufrufen und Formaten des Betriebs, drei begründeten Schritten und einem Haken, den er selbst nennt
Was er schon geraten hat. Die Antwort nennt die eigenen Aufrufe und das Format, das bei diesem Betrieb besser läuft, dazu drei Schritte mit Grund. Unten hakst du ab, was du umgesetzt hast. Beim nächsten Mal fragt er danach. Namen und Zahlen sind erfunden.
Der Posteingang: sechs offene Kommentare von TikTok, Instagram und YouTube unter ihren Stücken, je mit Antwort vorschlagen, selbst antworten, abhaken und Anfrage; unten ein vorgeschlagener Antworttext
Der Posteingang. Alle Kommentare stehen kanalübergreifend unter dem Stück, zu dem sie gehören. Unten steht der Vorschlag für eine Antwort im eigenen Ton. Namen und Zahlen sind erfunden.

Mehrere Marken, ein Betrieb

Läuft neben dem Coaching ein Podcast oder ein zweites Angebot mit anderem Ton, bekommt jede Marke ihr eigenes Gedächtnis. Dazu gehören eigene Ideen, ein eigener Ton und ein eigener Berater. Kunden und Buchhaltung bleiben gemeinsam.

Ehrlich gesagt

Was die Werkstatt bewusst nicht macht

  • Sie ersetzt dich nicht. Die Figur gibt es für Erklärclips, und sie ist als KI-Video gekennzeichnet. Deine Leute folgen dir. Das ist der Teil, den man nicht auslagern kann.
  • Sie postet nichts, was du nicht geplant hast. Hochgeladen wird, was du auf einen Tag gelegt und für einen Kanal freigegeben hast. TikTok gibt keine Schnittstelle her, dort lädst du selbst hoch.
  • Sie verspricht keine Reichweite. Die Einschätzung sagt, wo ein Skript schwach ist. Ob ein Video läuft, entscheidet der Algorithmus, und den kennt niemand. Deshalb lernt das System aus dem, was bei dir wirklich gelaufen ist, nicht aus einer Regel.
  • Vorbilder werden nicht kopiert. Gelernt wird aus öffentlichen Zahlen und dem Aufbau. Texte und Videos anderer Leute landen nicht in deinen. Fremde Videos lädt das System nicht von den Plattformen herunter, du speicherst sie selbst.
  • Sie schaltet keine Anzeigen. Zu Meta gehen pausierte Entwürfe. Den Knopf drückst du.

Soll der Tag wieder dem Drehen gehören?

Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns an, wie deine Videos heute entstehen und wo die Zeit hingeht. Das dauert eine halbe Stunde und ist kein Verkaufsgespräch.

Im Paket zum Selbst-Einrichten ist die ganze Werkstatt enthalten, von den Themen bis zum Schnitt und den Zahlen. Alles läuft auf deinem Rechner. Die Konten bei YouTube, Meta und dem Figuren-Anbieter verbindest du selbst, mit Anleitung. Wer das abgeben möchte, nimmt den betreuten Weg.